LOUISE LANG
GLASMACHER

PROJEKTE

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38 Objekte, 8 Siebdrucke & 1 Heft

Eine Formenreihe

Die 38 Objekte dieser dreiteiligen Arbeit begann ich im Kenji Itos Aya Glas Studio in Kawasaki. Während meiner Reise Weiberwalz habe

Die 38 Objekte dieser dreiteiligen Arbeit begann ich im Kenji Itos Aya Glas Studio in Kawasaki. Während meiner Reise Weiberwalz habe ich dort den Großteil der 38 Formen an der Glasmacherpfeife geblasen. Sie sind mehr wie eine Skizze gedacht.
Nach dem Fotografieren wollte ich einen Schritt weitergehen und die Formen an sich auf eine andere Ebene transformieren: Siebdruck auf Glas. Gedruckt ist nur der Hintergrund, so dass die Lichtreflexe auf der handgemachten Antik Glasscheibe (Firma Lamberts) ungedruckt stehen bleiben und dadurch wieder die ursprüngliche Form erscheint. Ich habe dafür 8 Formen ausgewählt und sie in einer 4er Auflage gedruckt. Wichtig war mir, dass es eine hangemachte Scheibe ist, um den materiellen Bezug zum abgebildetem Gegenstand herzustellen.
Das Formenreihen-Heft, in dem jedes Objekt groß abgebildet ist, ist als Überblick und Zusammenfassung gedacht.

Das Projekt wurde großzügig gefördert von der Alexander-Tutsek Stiftung in München.

 

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Lichtkästen

moderner, mobiler, nonfunktionaler Spiegelsaal

Für die Ausstellung Fenstersturz und Spiegelsaal - Glas zur Zeitenwende im Kulturschloss Theuern habe ich einen modernen, mobilen, nonfunktionalen Spiegelsaal erstellt. Das

Für die Ausstellung Fenstersturz und Spiegelsaal - Glas zur Zeitenwende im Kulturschloss Theuern habe ich einen modernen, mobilen, nonfunktionalen Spiegelsaal erstellt.

Das Dekonstruieren der verspiegelten Fläche auf der Glasscheibe durch das Wegschleifen auf der Hinterseite oder Überschleifen auf der Vorderseite führt zu einer Neubestimmung der verspiegelten Flächen. Die verspiegelten Flächen sind ein Mittler zum Betrachter und des Umfeldes, da sie es direkt widerspiegeln und doch sind sie Teil des Bildes. Bestimmt und angeordnet wie in einem historischen Spiegelsaal proportionieren sich die Körper.

 

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in der Flanitz in Frauenau

A Place To Be

Juli bis Oktober 2018 Eine 60 x 110 cm große Glasplatte ist in die Flanitz unter Waser platziert. Ein zum Rechteck angeschnittener

Juli bis Oktober 2018

Eine 60 x 110 cm große Glasplatte ist in die Flanitz unter Waser platziert. Ein zum Rechteck angeschnittener und eingefärbter Baumstumpf direkt am Rand der Flanitz ist der Beobachtungspunkt für die Besucher zum Sitzen oder Stehen.

Das Glas ist den Naturbegebenheiten ausgesetzt und wird durch diese in seiner Beschaffenheit verändert. Ich gebe die Kontrolle ab und beobachte was unter dem „Risikofaktor" Natur passiert. Die orange Glasplatte fungiert für mich als Landefläche, Energiefläche, Spiegelfläche quasi als Sammelstelle als Insel in einem strömenden Bach:

Eine Skulptur im Außenraum, die in der Natur verschwindet und nur schemenhaft zu sehen war. Wie vieles im Bayrischen Wald.

 

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Rittergut Lucklum

Obstupescere

aus den Wolken fallen Ein Schimmer, ein Sog scharf und verschwommen, in sich verschwindend und aufplusternd zugleich. In einer weichen Zartheit zerstreut

aus den Wolken fallen

Ein Schimmer, ein Sog scharf und verschwommen, in sich verschwindend und aufplusternd zugleich. In einer weichen Zartheit zerstreut sich die scharfkonturige hauchdünn ausgeblasene Glasfolie in ihrer eigenen Masse. Jedes Teil reflektiert und erzeugt so eine unendliche Tiefe und Erhabenheit. Die ursprüngliche Glasblase der Ausgangsform der Folie wird abstrahiert wieder aufgenommen. Die willkürlich erscheinende Installation spiegelt sich in ihrer Leichtigkeit.

Das Foto zeigt die Arbeit Obstupescere im November 2018 im Rahmen der Ausstellung: Interiora Patent, Klasse Thomas Rentmeister der Hochschule für Bildende Künste stellt im Rittergut Lucklum aus.

 

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