LOUISE LANG
GLASMACHER

PROJEKTE

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Glasobjekte & Siebdrucke

Dichten

Schatten, Dichten, Lichtungen und Abstände zueinander ergeben ein schleierhaftes Sehen. Details und Eindrücke aus der Natur abstrahiere ich zu formalen, spannenden

Schatten, Dichten, Lichtungen und Abstände zueinander ergeben ein schleierhaftes Sehen. Details und Eindrücke aus der Natur abstrahiere ich zu formalen, spannenden Objekten, perfektioniert in Proportion und Räumlichkeit. Hier stehen exemplarisch das Glasobjekt Blue Motion (29,5 x 24,5 x 13 cm) und ein Siebdruck Inversion in Nachtblau (43 x 61 cm, 110 g Papier). Das Glasobjekt wurde als Wachsmodell vorgeschnitzt und durch ein Ausschmelzverfahren in einer Gips-Schamott Form hergestellt. Die Siebdrucke sind mit Gouachefarbe gedruckt und mit Firnis überzogen.

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38 Objekte, 8 Siebdrucke & 1 Heft

Eine Formenreihe

Die 38 Objekte dieser dreiteiligen Arbeit begann ich im Kenji Itos Aya Glas Studio in Kawasaki. Während meiner Reise Weiberwalz habe

Die 38 Objekte dieser dreiteiligen Arbeit begann ich im Kenji Itos Aya Glas Studio in Kawasaki. Während meiner Reise Weiberwalz habe ich dort den Großteil der 38 Formen an der Glasmacherpfeife geblasen. Sie sind mehr wie eine Skizze gedacht.
Nach dem Fotografieren wollte ich einen Schritt weitergehen und die Formen an sich auf eine andere Ebene transformieren: Siebdruck auf Glas. Gedruckt ist nur der Hintergrund, so dass die Lichtreflexe auf der handgemachten Antik Glasscheibe (Firma Lamberts) ungedruckt stehen bleiben und dadurch wieder die ursprüngliche Form erscheint. Ich habe dafür 8 Formen ausgewählt und sie in einer 4er Auflage gedruckt. Wichtig war mir, dass es eine hangemachte Scheibe ist, um den materiellen Bezug zum abgebildetem Gegenstand herzustellen.
Das Formenreihen-Heft, in dem jedes Objekt groß abgebildet ist, ist als Überblick und Zusammenfassung gedacht.

Das Projekt wurde großzügig gefördert von der Alexander-Tutsek Stiftung in München.

http://www.weiberwalz.de/blog/kawasaki-jp-0
http://www.weiberwalz.de/blog/kawasaki-jp-1

 

 

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eine Vasenserie

geschliffene Strukturen

Bei dieser Vasenserie habe ich alle Rohlinge am Glasofen freihand gefertigt und anschließend die Oberfläche mit einem Flexschleifgerät bearbeitet. Für mich

Bei dieser Vasenserie habe ich alle Rohlinge am Glasofen freihand gefertigt und anschließend die Oberfläche mit einem Flexschleifgerät bearbeitet. Für mich besteht der Reiz darin, eine Zeichnung in die Dreidimensionaltiät umzusetzen und den Gegebenheiten jeder einzelnen Vase gerecht zu werden.

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der Raum dazwischen

Innenräume

An jedem Stück wurden zwei gegenüberliegende aber unterschiedliche Flächenformen mit einem groben Schliff hervorgearbeitet. Mithilfe der stehengebliebenen Klarglasflächen entstehen neue Durchblicke

An jedem Stück wurden zwei gegenüberliegende aber unterschiedliche Flächenformen mit einem groben Schliff hervorgearbeitet. Mithilfe der stehengebliebenen Klarglasflächen entstehen neue Durchblicke und Räume durch die Hohlgefäße des sechsteiligen Ensembles.

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drei verschiedene Formen

Kubus, Hülse & Center

Kubus Der Kubus ist eine ausgeglichene Form, deren Proportion durch den optischen Knick zerstört wird. Ein schönes Tannengrün ziert diese Form inklusive

Kubus

Der Kubus ist eine ausgeglichene Form, deren Proportion durch den optischen Knick zerstört wird. Ein schönes Tannengrün ziert diese Form inklusive einem Glasfaden am Mundrand. Der große Kubus misst ca. 30 cm in der Höhe und ist nach dem Glasmachen zusätzlich beschliffen worden. Die kleinen Kuben haben in etwa 15 cm Höhe und 11 cm im Durchmesser.

 

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beobachten wie Glas bricht

Sprünge

In der Vielseitigkeit des Werkstoffes Glas konzentriere ich mich auf die Grundbegebenheiten. Temperaturunterschiede provozieren Spannungen und diese verursachen wunderschöne Strukturen im

In der Vielseitigkeit des Werkstoffes Glas konzentriere ich mich auf die Grundbegebenheiten. Temperaturunterschiede provozieren Spannungen und diese verursachen wunderschöne Strukturen im Glas, die ich festhalten will. Diese Sprünge festzuhalten ist ein Balanceakt zwischen heil und kaputt, also ein ständiges Beobachten des Materials. Es geht um die knackenden Momente und den wahren Purismus des Glases: Es auch einmal kaputt werden zu lassen, fast komplett verschmolzene Sprünge, halb verschmolzene Sprünge mit Löchern, gesprungene Gläser mit Lücken, Bruchstücke, Reisverschlusssprünge, nachträglich gesprungende Objekte zum Weiterarbeiten, nachgeschliffene Sprünge oder Scherben....

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29. Juli 2012 – 2. August 2014

Weiberwalz

Eine Woche nachdem ich meinen Gesellenbrief als Glasmacherin in den Händen hielt, begann meine zweijährige Studienreise rund um den Glasglobus. Zusammen

Eine Woche nachdem ich meinen Gesellenbrief als Glasmacherin in den Händen hielt, begann meine zweijährige Studienreise rund um den Glasglobus. Zusammen mit meiner Kollegin Franca Tasch reiste und arbeitete ich für Kost und Logis in Europa, Amerika, Australien und Asien. Unsere Erlebnisse haben wir in einem Blog, mit einem Video und einem Buch festgehalten.

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Formidee

Module

In der Modulserie verfolge ich eine Formidee, bei der ich in der Proportion alle Möglichkeiten auslote. Jedes Modul besteht aus vier

In der Modulserie verfolge ich eine Formidee, bei der ich in der Proportion alle Möglichkeiten auslote. Jedes Modul besteht aus vier Teilen, die beim Glasmachen präzise zusammengesetzt werden. Die Objekthöhe pendelt zwischen 13 cm und 25 cm, der Durchmesser an der breitesten Stelle zwischen 10 cm und 20 cm. Zwei der oben abgebildeten Module wurden nachbeschliffen, um den Kanten den letzen Feinschliff zu verpassen.

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